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Stationärrollen zum Grundangeln, Matchangeln, Karpfenfischen oder Feedern

Stationärrollen sind die am häufigsten eingesetzten Angelrollen. Sie werden in unterschiedlichen Ausführungen zum Grundangeln, Matchangeln, Feedern, Karpfenfischen und als Spinnrolle eingesetzt. Für das Meeresangeln sind größere, sehr robuste und salzwasserfeste Angelrollen diesen Typs erhältlich. Mit diesen Rollen können auch kapitale Salzwasserfische, wie Heilbutt und Thunfisch, gedrillt werden. Stationärrollen werden für die verschiedenen Einsatzzwecke mit unterschiedlich großer Schnurfassung angeboten.

Bei fast jeder Stationärrolle kann die Kurbel mit wenigen Handgriffen von Rechtshand auf Linkshand umgebaut und beim Transport eingeklappt werden. Auch eine Ersatzspule lässt sich schnell montieren. Sie sind als offene Rolle und als geschlossene, sogenannte Kapselrolle, erhältlich. Üblich ist heute bei einer Stationärrolle die Ausführung mit 2 bis 10 Kugellagern. Generell gilt, je mehr Kugellager verbaut sind, umso ruhiger läuft die Angelrolle. Allerdings bedeutet jedes zusätzliches Kugellager auch eine Erhöhung des Gewichtes der gesamten Rolle.

Stationärrollen mit Heckbremse und Frontbremse

Als Bremse kommen bei Stationärrollen verschiedene Systeme zu Einsatz. Die Heckbremse befindet sich am hinteren Ende des Getriebegehäuses der Rolle. Sie ist einfach zu bedienen, verschmutzt jedoch schneller, als eine Frontbremse. Einige dieser Angelrollen besitzen zusätzlich noch eine sogenannte Kampfbremse. Diese ermöglicht eine schnelle Veränderung der Bremskraft, ohne die ursprünglich eingestellte Bremskraft zu verändern.

Bei der Frontbremse sitzt das Einstellrad direkt vorne in der Spule. Dieser Bremstyp hat größere Bremsscheiben, als eine Heckbremse und ist dadurch feiner justierbar. Die Frontbremsen sind bei hochwertigen Rollen oft wasserdicht und nicht so anfällig gegen Verschmutzung.

Von einigen Herstellern werden mittlerweile auch Stationärrollen angeboten, die mit einer Kombination aller drei Bremssysteme ausgestattet sind.

Freilaufrollen, Multirollen und Baitcastrollen

Als Freilaufrolle wird eine Angelrolle mit einem Freilauf bezeichnet. Bei dieser Rollenkonstruktion wird mittels eines Hebels die Schnur zum widerstandslosem Abzug freigegeben. Dadurch ist es möglich, dass ein Fisch die Schnur bei geschlossenem Schnurfangbügel abziehen kann, ohne dabei einen Widerstand zu bemerken.

Multirollen werden für das Meeres- und Süßwasserangeln eingesetzt. Beim Meeresangeln werden Rollen eingesetzt, die den sehr großen Belastungen während eines Drills von Thunfisch, Marlin, Hai oder Heilbutt standhalten. Eine Multirolle für das Süßwasserangeln, eine Baitcastrolle, ist deutlich kleiner und leichter. Baitcasterollen werden zunehmend zum Vertikal-, Jerkbait-Angeln und als Spinnrolle eingesetzt.

Baitcaster-Multirollen – Angelrollen mit 3 Bremsen

Eine Baitcaster-Multirolle hat in der Regel drei Bremsen. Eine Fliehkraftbremse begrenzt die Schnurfreigabe beim Auswerfen. Eine weitere Bremse kann entsprechend dem Gewicht des Köders eingestellt werden und verhindert ein Überdrehen der Spule. Die dritte Bremse wird nach dem sternförmigen Einstellrad als Sternbremse bezeichnet. Diese Bremse reguliert den Widerstand beim Schnurabzug während des Anschlagens und beim Drill. Ebenso wie bei einer Stationärrolle, kann auch bei jeder Multirolle eine monofile Schnur oder eine geflochtene Schnur als Angelschnur verwendet werden.

Fliegenrollen für das Fliegenfischen

Fliegenrollen sind spezielle Angelrollen für das Fliegenfischen. Die klassischen Zielfische beim Fliegenfischen sind Forelle, Äsche, Saibling und Lachs. Eine Fliegenrolle hat meist kein Bremssystem, oder nur eine einfache Ratschen-Bremse. Gebremst wird mit dem Handballen am Spulenrand. Zum Fang starker Fische, wie Meerforellen oder Lachse, sind jedoch auch Fliegenrollen mit Scheibenbremse erhältlich.

Fliegenrollen werden mit drei verschiedenen Innendurchmessern des Spulenkerns angeboten. Je größer dieser Innendurchmesser ist, desto schneller lässt sich die Schnur auf die Angelrolle aufspulen. Beim Kauf einer Fliegenrolle sollte auch auf die Lage der Kurbel geachtet werden. Nicht bei jeder Angelrolle kann die Kurbel von Rechtshand auf Linkshand umgebaut werden. Bei einer Fliegenrolle mit einem „Anti-Reverse-System“ dreht sich die Kurbel nicht mit, wenn ein gehakter Fisch Schnur abzieht.

Wichtig ist auch, dass die Schnurfassung der Rolle groß genug ist, um unter der Hauptschnur noch eine ausreichend lange Nachschnur/Füllschnur aufziehen zu können.